Skiunfall – so wird ein Krankenrücktransport organisiert

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Skiunfall – so wird ein Krankenrücktransport organisiert

Skiurlaub in Österreich: Spaß für jede Altersklasse

Für alle Schneefreunde und Abenteuerlustige ist ein Skiurlaub in Österreich genau das Richtige: Aufregende kilometerlange Pisten, faszinierende Naturerlebnisse und garantierter Spaß. Zahlreiche Familien, Singles und Gruppen reisen jährlich nach Österreich, um wunderschöne Skipisten zu fahren. Dabei muss man nicht unbedingt ein Profi sein, denn mittlerweile gibt es unterschiedliche Pisten die nach Schwierigkeitsgrad aufgeteilt sind:

Grüne Skipiste:

Auf den grünen Skipisten lernen Anfänger oftmals das Skifahren. Das Gefälle beträgt hier 6% bis 25%.

Blaue Skipiste:

Viele Anfänger und Wiedereinsteiger nutzen die 25% Steile Piste, um die gängigen Skitechniken zu üben.  Auf Grund der geringen Neigung, hält sich auf dieser Piste der Adrenalinpegel relativ gering.

Rote Skipiste:

Die rote Skipiste weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf und wird oftmals von fortgeschrittenene Fahrern genutzt, um ihre Skitechnik zu verbessern und sich auf die schwarze Piste vorzubereiten.

Schwarze Skipiste:

Für Adrenalin-Bedürftige Skifahrer gibt es die sogenannten schwarzen Pisten. Das Gefälle von mehr als 40% eignet sich nur für Skifahrer, die tatsächlich den Kurzschwung können und das Skifahren äußerst gut beherrschen.

Skiunfall in Österreich: Zurück nach Hause

In den Wintermonaten passieren in Österreich zahlreiche Sportunfälle, was für viele Reisende folgendes bedeutet: Urlaub abbrechen und nach Hause zurückkehren. Der Grund vieler Unfälle ist die Selbstüberschätzung von Skifahrern. Allein 95% aller Unfälle entstehen dadurch, dass Skifahrer ihr Fahrkönnen und ihre sportliche Fitness falsch einschätzen und sich auf Pisten begeben, die sie noch nicht bezwingen können.

An wen wendet man sich im Falle eines Skiunfalls?

Natürlich ist es in solchen dringlichen Situationen schwer einen kühlen Kopf zu bewahren. Man möchte so schnell wie möglich Hilfe erhalten und für viele ist es wichtig in die Heimat zurückzukehren, um von seinen Familienangehörigen seelische Unterstützung zu erhalten.

Sofern man eine Versicherung abgeschlossen hat, kontaktiert man seine Versicherung und informiert sie über den Unfall. Je nachdem was im Vertrag vereinbart worden ist, werden die Kosten für den Krankenrücktransport entweder komplett oder teilweise von der Versicherung übernommen.

Für diejenigen die keine Versicherung in Anspruch genommen haben, besteht die Möglichkeit einen privaten Rückholdienst zu kontaktieren. Sowohl bei der Versicherung als auch beim privaten Rückholdienst  müssen wichtige Informationen (Unfallort, Gesundheitszustand etc.) bereitgehalten werden, damit die Rückholung optimal organisieren werde kann.

Wie läuft ein Krankenrücktransport ab?

Bei Krankenrücktransporten auf kurzen Distanzen werden die betroffenene Personen, sofern es der Gesundheitszustand erlaubt,  in einem Kranken- oder Rettungswagen transportiert. Die verletzte Person wird im Krankenhaus von einem medizinischen Team abgeholt und anschließend in die Zielklinikgebracht.

Für Skifahrer, die mehrere tausende Kilometer benötigen um heimzukehren, ist dieses Transportmittel allerdings nicht vorteilhaft, denn der Gesundheitszustand könnte sich auf Grund unerwarteter Verzögerungen (Stau, Autounfall)  verschlechtern. Muss die verletzte Person also so schnell wie möglich in die Heimat zurückkehren, um dort behandelt zu werden, ist es in diesem Fall sinnvoll mit einem Ambulanzflugzeug zurückzukehren. Der Vorteil: Ambulanzflüge sind schneller und umgehen mögliche Komplikationen am Boden. Auch hier wird der Verletzte am Krankenhaus abgeholt und anschließend zum Flughafen gebracht, wo bereits das Ambulanzflugzeug wartet um abzuheben. Am Zielort angekommen, wird der Patient von einem weiteren Krankenwagen in die entsprechende Klinik gebracht.

Von |03.08.2018|Reisen, Reisetipps|Kommentare deaktiviert für Skiunfall – so wird ein Krankenrücktransport organisiert

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